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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... das Herz zusammen.

                *

Nefer hob den Kopf von den Knien und schaute sich kurz verwirrt um. Sie fuhr sich wie erwachend mit der Hand über die Stirn und streifte dabei die bereits gefährlich schief sitzende Perücke von ihrem Haupt. Es dauerte eine Weile, bis sie von der Vergangenheit wieder in die Gegenwart zurückfand. Sie warf einen Blick auf den schlafenden Pharao. Die Wache an der Tür war inzwischen abgelöst worden und Huya, der übernommen hatte, zwinkerte ihr zu. Nefer war sofort nach ihrer Ankunft in der Stadt des Horizonts in den Palast geeilt. Man hatte sie durch die beinahe menschenleeren Gänge geführt und auch sofort zum Pharao vorgelassen, zudem sie sich ja auch noch in Begleitung des Hauptmannes Huya befand. Sie hatte Echnaton in tiefer Bewußtlosigkeit vorgefunden, aus der er erst dieses eine mal für kurze Zeit erwacht war. Nefer erhob sich entschlossen und ging hinüber zu Huya. „Ich werde mich im Palast umsehen- und hören. Weißt du etwas über Eye und Tutu?“ Huya verzog verächtlich das Gesicht. „Eye, dieser Verräter, hat sämtliche Zusammenarbeit mit Tutu abgestritten und seine Treue zu Echnaton beschworen. Tutu ist von Theben nur kurz hierher gekommen und danach sofort untergetaucht. Wahrscheinlich hat er den Überfall auf unsere Barke organisiert um uns aufzuhalten; so hatte er Zeit, uns einzuholen und dem arglosen Pharao das Gift zu verabreichen. Wie ich bereits befürchtete haben die Boten Achetaton nie erreicht. Eye können wir die Beschaffung des Giftes nicht nachweisen, da der Arzt Geb tot ist und dann dein Wort gegen das eines Hohepriesters stünde.“ Nefer nickte bedrückt. Eben als sie das Gemach verlassen wollte, öffnete sich die Türe und Antef trat ein. Nefer wurden die Knie schwach, als sie das geliebte Gesicht so unerwartet vor sich sah. Sie hatte seit ihrer Ankunft vor Stunden den König noch kein einziges mal verlassen. Jetzt sank sie mit einem Seufzer dem ebenso überraschten wie erfreuten Verlobten an die Brust. Er hielt sie eng an sich gepreßt und Huya begann verlegen mit einem riesigen Dolch seine Fingernägel zu reinigen. Mit einem schiefen Lächeln strich ihr Antef über den Kopf, wo sich, anstatt der langen Mähne, jetzt rote kurze Stoppeln erhoben. „Nicht  ...

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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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