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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... wohl um räuberische Nomaden handelte. Ihr Angreifer, sowie auch die anderen Männer, trugen Turbane und ihre Gesichter wurden von einem Streifen Tuch verhüllt, so daß nur die Augenpartie freiblieb. An dieser aber und an den Händen erkannte Nefer, daß es sich um dunkelhäutige Wüstenbewohner handelte. Der Mann hatte Nefer fast erreicht und schwenkte seinen blitzenden Dolch. Im letzten Moment wurde er ruckartig von den Beinen gerissen und Nefer sah mit Erleichterung den total durchnäßten Huya sich vom Boden erheben, von wo aus er dem Räuber die Füße weggezogen hatte. Er mußte wohl eben über die Bordwand gekrochen sein, und ihre mißliche Lage erkannt haben. Mit einem zufriedenen Laut stieß er dem Nomaden eine Lanze ins Herz. Nefer bemerkte, daß Huja eine blutende Wunde an der Schulter hatte und dass das Blut sich mit dem Wasser vermischte, welches ihm vom Körper troff. Wahrscheinlich hatten ihn die Räuber überrascht, verletzt und in den Fluß geworfen. Zum Glück war er offensichtlich den Krokodilen entkommen. Der Kampf tobte nur kurz, dann suchten die Nomaden ihr Heil in der Flucht. Allerdings stellten die Soldaten im Nachhinein fest, daß der Angriff nur zur Ablenkung gedient hatte. Während sie in den Kampf verwickelt gewesen waren, hatten einige der Räuber Löcher in den Schiffsrumpf geschlagen und die Barke begann zu sinken. Verzweifelt saßen die Männer und Nefer im frühen Morgenlicht an der Anlegestelle und blickten auf das halb gesunkene Schiff. Es war klar, dass die Angreifer gedungen gewesen waren, um ihre Ankunft in Achetaton zu verzögern. Da sie diesmal ohne Begleitschiff, das heißt auch ohne Pferde und Wagen, unterwegs waren, saßen sie hier fest. Als erstes besah sich Nefer die Verletzungen der Soldaten und versorgte sie so gut es möglich war. Mit Hilfe der Anwohner und einiger Stücke Kupfer wurde dann die Barke über Holzrollen ans Ufer gezogen und man begann sie, so gut es eben möglich war, auszubessern. Während die Soldaten am Ufer Zelte aufschlugen um dort zu lagern, trieb Huja im Ort ein halbwegs taugliches Pferd auf und schickte einen seiner Männer mit Haremhabs Anweisungen zum Pharao. Er war sich nach diesem Attentat sicher, dass die anderen berittenen Boten den Hof des Königs nicht lebend erreicht hatten und hoffte, dass es der nächste schaffen würde.  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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