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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... unter den Oleanderbüschen findet, bin ich längst über alle Berge und habe mir bei meinem Verbündeten Aziru meine Belohnung für die Beseitigung Pharaos abgeholt. In dem Echnatons Tod folgenden Chaos durch innere Unruhen und Rebellion wird es für Aziru ein Leichtes sein, sich sämtliche begehrte Grenzstädte anzueignen, ohne daß irgend jemand eingreifen wird. Ägypten wird viel zu sehr damit beschäftigt sein, den inneren Frieden wiederherzustellen.“ Während dieser Worte war Tutu immer näher gerückt und hatte hinter seinem Rücken einen breiten bronzenen Dolch hervorgezogen. Nefer hatte sich aufgerichtet, wie eine Maus vor der Schlange, den Blick immer in Tutus böse Augen versenkt. Fieberhaft überschlugen sich die Gedanken in Nefers Kopf und schließlich blieben ihre Augen, wie auch ihre Gedanken an einem Objekt hängen: Tutus „Rattenschwanz“. Nefer wich an der Wand entlang zurück, bis sie direkt neben ihrem Kopf den Fackelhalter spürte, dann wartete sie. Tutu kam auf sie zu, triumphierend hob er den Dolch, doch noch bevor er ihn niedersausen lassen konnte, hatte Nefer seinen Zopf gepackt, und ihn mit einer eleganten Bewegung um den Halter geschlungen. Durch den Ruck war Tutu vorwärts gestolpert und mit der Wange gegen die Wand geknallt. Nefer wand sich unter seinem unbewaffneten Arm hindurch und war im Dämmerlicht des Gangs verschwunden, noch ehe der fluchende Asiat seinen langen Zopf vom kupfernen Gestell gelöst hatte. Voller Angst raste Nefer den Gang entlang; sie hatte keine Ahnung, wo sie war. Sie wußte nur, daß sie sich noch immer auf dem Palastgelände befinden mußte, da Eye und Tutu sie unmöglich unbemerkt herausgeschafft haben konnten. Sie erreichte eine Treppe und hastete keuchend hinauf. Eine Tür! Nefers Panik wuchs, aber sie hatte Glück: die Tür ließ sich problemlos öffnen. Nun erkannte sie auch den breiten Flur wieder. Er war bunt bemalt, doch die leeren Stellen, wo der Gott getilgt worden war zeigte ihr, daß sie auf dem Weg zur großen Halle des Amuntempels war. Dorthin wollte sie; sie wollte das große Tor zur Allee erreichen, wollte nur noch irgendwie das Tempelgelände verlassen. Als sie atemlos durch den großen Saal rannte, sahen ihr einige Priester vorwurfsvoll nach, doch es hielt sie niemand auf. Hilfe wollte sie sich auch nicht erbitten, wie  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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