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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... auslaufbereit sei, verließ er den Kasernenhof, wo sich immer noch nach und nach Truppen einfanden. Er ritt zum Hafen, doch niemand hatte Nefer gesehen. Er wendete sein Pferd und trieb es in Richtung der Sphingenallee.

                *

Nefer erwachte mit einem Brummschädel. Sie wagte nur langsam die Augen zu öffnen und faßte sich stöhnend an den Kopf, als sich alles zu drehen begann. Das Zimmer wurde langsamer und hielt schließlich an. Nefer ertastete einen blutverkrusteten Riß an ihrer Schläfe, wo sie Tutus feiger Hieb getroffen hatte. Vorsichtig setzte sie sich auf und sah sich um. Sie befand sich in einem winzigen Raum. Die Wände waren grau und feucht, ein Fenster gab es nicht, lediglich eine rußende kleine Öllampe auf einem wackligen Tisch, die kaum Licht gab. Nefer merkte, daß sie auf einer Strohunterlage saß und sich sonst keinerlei Möbel im Raum befanden. Die Tür war aus massivem Holz. Nefer erhob sich und rüttelte daran; sie war natürlich von außen verriegelt. Sie sah sich nach irgendwelchen Gegenständen um, welche als Waffe zu gebrauchen wären, konnte aber nichts finden. Der Eimer für die Notdurft war aus eingefettetem Leder und somit nicht hart genug. Geschirr gab es nicht. Das Einzige, was Nefer noch entdeckte waren in die Mauer getriebene bronzene Halter für Fackeln. Sie zerrte und zog verzweifelt an ihnen herum, doch keiner ließ sich auch nur lockern, geschweige denn lösen. Mutlos sank sie wieder auf ihr Lager und begann zu warten. Sie wußte nicht, wieviel Zeit vergangen war, als sie Schritte hörte. Sie mußte sich auf Äußerste zusammennehmen um nicht in Panik auszubrechen. Ihr war klar, daß Eye und Tutu sie töten mußten. Sie wußte eindeutig zu viel. Sie konnte nicht verhindern, daß ein Zittern sie überlief, als die Schritte auf dem Gang vor der Türe ihrer Zelle verhielten. Sie hatte keinen Plan, konnte nur hoffen, dass ihr eine Chance zum Improvisieren gegönnt sein würde. Langsam wurde die Tür aufgedrückt und Tutu streckte den schmalen Kopf herein. Er betrat das Gelaß und grinste sie frech an, während seine Schlitzaugen höhnisch auf sie herabblickten. „So du kleiner Spion, jetzt hat es sich ausspioniert. Bis man dich hier unten oder den Arzt  ...

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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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