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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... hinter dem grünen Land, daß den Nil säumte und verwandelte den Fluß in flüssiges Gold, als Haremhab schon in seinem üblichen Soldatenton am Hafen herumbrüllte. Das alles dauerte ihm zu lange; das Schiff würde kaum vor Mittag auslaufen können. Zwischendurch sah er sich um, ob seine kleine Spionin schon in Sicht wäre und wurde immer unruhiger. Er hatte Nefer inzwischen als mutiges zuverlässiges Mädchen kennengelernt und es paßte nicht zu ihr sich zu verspäten. Die Sonne stieg höher und höher und der Vormittag war schon deutlich fortgeschritten, als ein berittener Bote in rasantem Tempo auf Haremhab zugeritten kam. Kurz vor dem Heerführer parierte er das schwitzende Pferd durch, salutierte und reichte ihm eine versiegelte Papyrusrolle. Haremhab erbrach das Siegel und begann zu lesen. Mit jeder Zeile verfinsterte sich seine Miene mehr und als er fertig gelesen hatte schwieg er einige Augenblicke. Dann brach er wieder in hektische Betriebsamkeit aus. Er rief den Hauptmann seiner Medjay, dem er vollstes Vertrauen entgegenbringen konnte und wies ihn an, mit dem Schiff und einigen der Medjay baldmöglichst nach Achetaton aufzubrechen und dort dem Pharao mitzuteilen, daß er keinerlei Nahrung oder Getränk ohne Vorkoster mehr zu sich nehmen solle. Dann machte er sich auf den Weg in die Kasernen Thebens, um das Heer zu versammeln. Anscheinend hatte sich die Nachricht über die fortschreitende Krankheit Echnatons schon über Ägyptens Grenzen hinaus verbreitet, denn Aziru der Syrierfürst und Schuppiluliuma der Hethiterkönig wagten sich immer weiter ins Grenzgebiet des Landes Kemet vor. Hohe politische Beamte, welche zum Glück nicht wie Pharao die Augen vor dem nahenden Unglück verschlossen, hatten Haremhab den Brief, mit der dringenden Bitte die Grenzen des Reiches zu schützen, geschickt. Es blieb Haremhab nichts anderes übrig, als sich auf einen Feldzug vorzubereiten. Was würde es nützen, wenn er jetzt Pharao zur Hilfe eilte und dieser dann kein Reich mehr zu regieren hatte? Außerdem war für diese Aufgabe sein Stellvertreter, der Hauptmann Huya, genausogut geeignet. In der ganzen Hektik der Vorbereitungen hatte Haremhab jedoch nie ganz seine kleine Spionin vergessen und mit jeder Stunde, die verging, wurde er besorgter. Als er schließlich gegen Mittag desselben Tages die Nachricht erhielt, daß das Schiff  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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