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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... Geb hoch, einer an den Armen, einer an den Beinen und Nefer zog sich wieder tiefer in die Büsche zurück. Hektisch sah sie sich nach einem Fluchtweg um, denn die Feinde Echnatons kamen genau in ihre Richtung. Anscheinend hatten auch sie erkannt, daß unter den Oleanderbüschen ein optimales Versteck war. Wie eine in die Enge getriebene Katze kroch Nefer auf allen Vieren rückwärts, doch irgendwann blieb ihr nichts anderes übrig, als hochzuschnellen und loszurennen. Sie hörte Geräusche hinter sich, wagte aber nicht sich umzusehen. Unversehens wurde sie an der Hüfte gepackt und schlug der Länge nach auf den Boden. Noch ehe sie schreien konnte, wurde sie auf den Rücken gedreht und eine schmale aber kräftige Hand preßte sich auf ihren Mund. Sie sah mit Entsetzen in die schwarzglänzenden bösartigen Augen Tutus. Er grinste sie an und zischte leise: „Da haben wir ja den Spion im Kapuzenkittel. Schon als du so unvermittelt aus Achetaton verschwunden bist, kam mir das seltsam vor. Als ich dann einen Blick auf den Lauscher in den Gassen von Theben erhaschte, konnte ich mir einiges zusammenreimen – obwohl du einen ganz passablen jungen Mann abgegeben hast, was ich mit Anerkennung zugeben muß.“ Inzwischen war auch ein atemloser Eye aufgetaucht, dessen Gesicht vom eiligen Lauf so hochrot angelaufen war, daß es selbst im blassen Licht Chons zu erkennen war. „Hast du ihn erwischt?“ Keuchte er, blieb dann stehen und warf einen fragenden Blick auf Nefers liegende Gestalt. Tutu kniete auf ihren Armen, so daß sie sich nicht rühren konnte und hielt ihr immer noch den Mund zu. „Erkennst du sie nicht wieder?“ Höhnisch sah er zu Eye auf. Dieser beugte sich tiefer über Nefer und zog überrascht die Luft durch die Nase. „Das ist doch die kleine Freundin von Nofretete. Was treibt die denn hier?“ „Was wohl, spioniert hat sie.“ Tutus Worte trieften vor Hohn. „Wir werden sie beseitigen müssen.“ Meinte Eye, als ob es sich um eine lästige Fliege handeln würde. Tutu wandte Nefer sein zynisches Gesicht zu und sie sah, wie er die freie Hand erhob und sie zur Faust ballte. Es gab eine gewaltige funkensprühende Explosion in ihrem Kopf, dann wurde es Nacht um sie.

                *

Aton erhob sich gerade  ...

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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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