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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... Wieder hatte sie Glück und durchquerte den Tempel und die Straße bis zur Pension ohne Unterbrechung. Inzwischen senkte sich die Atonscheibe bereits dem westlichen Horizont entgegen. Es konnte nicht mehr allzu lange dauern, bis Haremhab eintraf. Erschöpft von dem eilig zurückgelegten Weg zum Tempel und zurück setzte sie sich auf einen halbwegs bequemen Sessel und wartete. Sie mußte wohl irgendwann eingeschlafen sein, denn sie erwachte mit einem erschrockenen Schrei, als sie jemand an der Schulter berührte. Beruhigt sank sie auf den Sessel zurück, als sie Haremhab erkannte. Er setzte sich in einen Faltstuhl ihr gegenüber und nickte ihr aufmunternd zu: „Und, kleiner Spion, was hast du herausgefunden?“ Nefer begann hastig, aber auch mit einem Anflug von Stolz, zu erzählen: „Zuerst hab ich Eye fast zwei Wochen lang beobachtet; es geschah nie etwas besonderes. Aber heute ..... heute hat er von Geb – das ist der Arzt, der für die Gifte zuständig ist – heimlich etwas in Empfang genommen.“ Nefer holte aufgeregt Luft und fuhr fort: „Und was denkst du, mit wem sich der Hohepriester getroffen hat?“ Haremhab zog nur fragend die Augenbrauen hoch. „Mit Tutu!“ Platzte Nefer triumphierend heraus. Haremhabs Reaktion war nicht die erwartete. Er stützte lediglich das Kinn in seine Hand und nickte bedächtig. Nefer sah ihn enttäuscht an und fragte: „Du hast es schon gewußt?!“ „Nein, ich habe lediglich von meinen Informanten gehört, daß Tutu schon vor Tagen Achetaton verlassen hat, angeblich um sich in Theben über die Unruhen um das mitannische Reich und natürlich auch über die inneren Querelen im Land umzuhören.“ Er schüttelte erbost den Kopf. „Aber daß es schon soweit fortgeschritten ist...... Wir müssen umgehend die Rückreise antreten. Vielleicht ist noch was zu retten. Hast du sonst noch etwas herausgefunden?“ Gespannt blickten seine hellbraunen Augen sie an. Nefer senkte bedrückt den Kopf. „Nein, Herr. Ich hab noch nach dem Rezept des Arztes für den Inhalt des Säckchens gesucht, aber er muß es mitgenommen haben.“ Haremhab drückte Nefer ein paar Kupferdheben in die Hand und sagte tröstend: „Du hast dein Bestes gegeben und auch Einiges herausgefunden. Hör zu! Ich werde versuchen bis morgen früh ein  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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