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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... belohnt wurde. Es war noch sehr früh am Morgen aber Nefer hatte sich schon auf den Weg ins Labor gemacht. Sie bog gerade um eine Ecke des Ganges, als sie Eye entdeckte. Sie schnellte zurück hinter die Biegung der Mauer und spähte vorsichtig hervor. Der Hohepriester betrat den Forschungsraum und sah sich, bevor er endgültig durch die Tür schritt, noch einmal aufmerksam um. Als er verschwunden war, schlich sich Nefer zum Eingang des Zimmers. So leise es ging, öffnete sie die Türe einen winzigen Spalt und versuchte einen Blick ins Innere des Labors zu erhaschen. Sie hatte Glück; Eye stand mit dem Rücken zu ihr vor einem Pult am anderen Ende des Zimmers und unterhielt sich mit einem Arzt. Nefer hatte ihn schon öfter gesehen und wusste, dass sein Name Geb war. Eine Gänsehaut kroch ihr über den Rücken, denn inzwischen war ihr sehr wohl bekannt, daß dieser Geb vorwiegend für die Erforschung der verschiedensten Gifte eingesetzt wurde. Hatte Haremhab doch recht mit seiner Vermutung? Nefer sah noch, wie Geb Eye ein kleines Säckchen übergab, dann mußte sie sich hastig zurückziehen, denn Eye kam eiligen Schrittes in ihre Richtung. Nefer war schon um die Ecke gehuscht, hatte sich in eine Nische gedrückt und bemerkte somit nicht mehr, wie der Hohepriester zögerte, als er bemerkte, daß die Tür nicht richtig geschlossen war. Ärgerlich schüttelte er den Kopf und blickte mißtrauisch den Gang herauf und herunter. Dann verschwand er immer noch kopfschüttelnd den Flur hinunter. Nefer wartete in ihrem Versteck noch eine kleine Weile, dann eilte sie Eye nach. Sie achtete darauf, ihm nie zu nahe zu kommen was einfacher wurde, nachdem sie den Amuntempel verlassen hatten. Die Wache am Tor interessierte sich vorwiegend für Leute, die in den Tempel hinein- und nicht für die, welche hinauswollten, so hatte Nefer problemlos das Tempelareal verlassen können. Der Vorplatz und die breite von den riesigen steinernen Sphingen gesäumte Straße wimmelten von Leuten, Marktständen und Händlern. Nefer mußte sehr aufpassen, daß sie Eye nicht aus den Augen verlor. Manchmal schien er ihr schon entwischt zu sein, doch dann tauchte sein auffälliges rotgoldenes Gewand wieder im Menschengewühl auf. Plötzlich sah sie nur noch kurz einen roten Zipfel in einer schmalen Gasse zwischen zwei Häusern verschwinden,  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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