Druckansicht: drucken - zurŁck

Die Dienerin des Echnaton

Roman

URL: https://www.ebooks4free.glory-domains.de/Echnaton_26-70.htm
Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... man konnte ja nie wissen, wann jemand unangemeldet den Raum betrat. Am nächsten Morgen erwachte sie erfrischt und zu neuen Taten bereit. Sie wusch sich das Gesicht, lüpfte ihr Gewand und reinigte auch den Körper mit frischem Wasser, dann zog sie ihren Kapuzenkittel mitsamt Brustbandage wieder zurecht. Sie begab sich in den großen Behandlungsraum und hielt Ausschau nach dem Arzt Siut. Ihm hatte sie gestern bei der Zubereitung verschiedenster Arzneien aus Kräutern und Pulvern zur Hand gehen dürfen, daher nahm sie an, daß er auch öfters den von ihr als Arbeitsplatz begehrten Forschungsraum benutzte. Bald hatte sie ihn gefunden und als sie ihn nach dem Zimmer fragte, antwortete er ihr freundlich: „Ich muß heute sowieso einige neue Tränke und Arzneien ausprobieren, dazu muß ich in den Forschungsraum. Du kannst gerne mitkommen und mir dabei helfen.“ Freudig nickte Nefer und folgte dem Arzt, der kurz darauf den großen Behandlungsraum verließ. Das Gelaß befand sich nur ein paar Gänge weiter. Es war fast so groß wie der Behandlungsaal und mit unzähligen Pulten, Tischen, Tiegeln, Töpfen und Röhrchen vollgestopft. Es hantierten schon ein paar Ärzte aber trotz intensiver Umschau konnte Nefer keine Spur von Eye entdecken. Es war schon einige Zeit vergangen und es mußte wohl auf Mittag zugehen, als Nefer aus dem Augenwinkel bemerkte, daß der von ihr Erwartete durch die Tür trat, sofort zu erkennen durch ein prächtiges rot-goldenes Gewand. Nefer versuchte von diesem Zeitpunkt ab, immer dem Arzt zur Hand zu gehen, mit dem sich Eye gerade beschäftigte. Am Anfang befürchtete Nefer noch, daß der Hohepriester sie wiedererkennen könnte; aber bald vergaß sie diese Angst. Eye beachtete sie kaum, und wenn dann zeigte er keinerlei Zeichen eines Erkennens. Er hielt sich gute vier Stunden im Labor auf, aber Nefer konnte nichts Verdächtiges feststellen. Er erkundigte sich nur bei den verschiedenen Ärzten nach ihrem jeweiligen Forschungsgebiet und interessierte sich anscheinend tatsächlich vorwiegend für jedwede Medizin, welche eine Linderung bei der Krankheit der Götter bewirken könnte. Beinahe jeden Tag tauchte Eye im Haus des Lebens auf und immer schaffte es Nefer, sich unauffällig in seiner Nähe herumzudrücken. Es dauerte allerdings über zwei Wochen, ehe ihre hartnäckige Geduld  ...
  « zur√ľck bl√§ttern  
Beurteilen Sie den Text bitte fair:
Diese Seite hat mir sehr gut gefallen - weiter lesen »
...war OK - weiter lesen »
...sollte √ľberarbeitet werden - weiter lesen »

 60  61  62  63  64  65  66  67  68  69  70  71  72  73  74  75  76  77  78  79  80 


(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
Besuchen Sie uns im Netz: https://www.ebooks4free.glory-domains.de/