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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... gerade Patienten, andere arbeiteten an irgendwelchen Mixturen; wieder andere zogen Zähne oder behandelten kleinere Wunden. Der Priester erklärte Nefer, daß sie einfach nur herumgehen und die Ärzte und Auszubildenden fragen solle, bei was sie behilflich sein könne. Er würde dann am Abend wieder kommen und ihr das Quartier zeigen. Nefer legte das kleine Bündel, welches ihre gesamte momentane Habe enthielt, in eine Ecke und begann ihre Arbeit.

                *

Als sie abends von dem ihr bereits bekannten Priester abgeholt und in ihr Quartier geführt wurde, fühlte sie sich wie gerädert, aber auch zufrieden. Sie hatte sehr interessiert beim Zubereiten von Kräutertränken und verschiedenen Salben geholfen, was ihr ja aus der Kindheit noch bekannt war. Auch Antef hatte viele ihrer Fragen beantwortet und ihr einiges beigebracht. So war sie nicht gänzlich unvorbereitet in das Haus des Lebens gekommen. Sie hatte auch beim Bandagieren von Gliedmaßen geholfen, oder beim Säubern von Wunden. Insgesamt gesehen war es ein sehr interessanter, abwechslungsreicher Tag gewesen und die Ärzte und Auszubildenden waren sehr zufrieden gewesen mit ihrer Arbeit. Nefer hatte auch ihren Auftrag nicht vergessen und hatte versucht, immer wieder einmal unauffällig den Hohepriester Eye zu erwähnen. So hatte sie erfahren, daß der edle Eye jeden Tag einen speziellen Raum der Ausbildungsstätte aufsuchte, in dem die verschiedensten Mittel auf ihre Wirkung getestet wurden. Während sie sich in dem kleinen kahlen Raum umsah, in den der Priester sie geführt hatte, nahm sie sich vor gleich morgen früh zu versuchen, in eben diesem Forschungsraum eine Arbeit zu finden. Der Priester verließ sie und ließ im Hinausgehen den schlichten groben Leinenvorhang vor dem Durchgang zufallen. Der kleine weißgekalkte Raum enthielt lediglich einen Tisch mit einer Waschschüssel, eine Holztruhe und eine schlichte Pritsche als Bettstatt. Nefer ließ ihr Bündel in die Truhe fallen und setzte sich auf das Lager. Eigentlich hatte sie noch über so vieles nachdenken wollen, aber die Müdigkeit übermannte sie und sie sank seufzend auf die grobe Strohmatratze. Trotz der ungewohnten Unterlage war sie binnen kurzer Zeit eingeschlafen. Ihr Gewand hatte sie vorsichtshalber anbehalten;  ...

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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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