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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... ihr Haremhab als seine Pension erklärte. Er öffnete ein kleines Tor in der Gartenmauer und sie erreichten durch einen gepflegten Garten eine Hintertür, die direkt zu Haremhabs gemieteten Räumen führte. Er hatte mit der Inhaberin, einer reichen Kaufmannswitwe vereinbart, daß er seinen privaten Eingang brauchte und ihr für ungestörten Ein- und Ausgang ein paar Kupferstücke extra zugesteckt. Haremhab zog Nefer herein. Es war ein schlichter, doch sehr sauberer und zweckmäßig eingerichteter Raum. Haremhab ließ ihr jedoch kaum Zeit sich umzusehen. Er schob sie hinter einen mit Papyrusschilf bemalten Sichtschutz und befahl ihr, sich umzukleiden. Mürrisch befolgte Nefer seinen Befehl und verschwand hinter dem Paravent. Als sie wieder hervorkam, musterte der General sie unzufrieden. „Nein.“ Murrte er kurz und sah auf Nefers kleinen festen, aber nicht zu übersehenden Busen. Er schien eine Idee zu haben, schnippte mit den Fingern und verließ überstürzt das Zimmer, eine ratlose Nefer zurücklassend. Wenig später kehrte er aber schon wieder zurück und zog triumphierend eine Art Bandage aus seinem Lederwams. „Hier, binde dir das um. Nefer verzog unwillig das Gesicht, fügte sich dann aber doch in das wohl Unvermeidliche. Als sie diesmal hinter dem Paravent hervorkam, nickte ihr Betrachter zufrieden. Vor ihm stand ein junger Mann, in ein schlichtes helles Gewand gekleidet, mit kahl geschorenem Kopf. Zwar war das Gesicht etwas zu fein für einen Jungen, doch im Schatten der Kapuze fiel das nicht auf. Nefer fand nicht viel Zeit zum Nachdenken, denn Haremhab zog sie schon wieder mit sich fort. Während sie die von Sphingen gesäumte Allee entlangschritten, die zum Tempel führte, erklärte er ihr noch: "Ich habe ein Empfehlungsschreiben für dich von einer hochgestellten aber relativ neutralen Persönlichkeit. Die Dame heißt Rapia und ist die verwitwete Gattin eines meiner Truppenführer. Sie hat geschrieben, daß du ihr Neffe bist und dich für den Heilberuf interessierst. Das müßte genügen. Laß dich auf wenig Gespräche ein, dann kannst du nichts falsch machen. Die Ärzte und Priester interessieren sich nicht für eine junge Aushilfe. Es wäre wahrscheinlich sowieso unter ihrer Würde sich mit dir groß zu unterhalten. Hältst du aber Augen und Ohren offen, kannst  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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