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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... hielt sie in den Händen, damit sie auf dem Steinboden nicht klapperten und ihre späte Heimkehr verrieten. Sie hatte zwar schon andere junge Frauen davon reden hören, aber daß die Liebe und das Verlangen etwas so Wundervolles waren, hatte sie nicht geahnt.


Intrige gegen Nofretete

Sie wollte eben leise an den Gemächern Echnatons vorbeigehen, als sie laute Stimmen vernahm und instinktiv innehielt. „Sie hat dich verhext. Du kannst so nicht weitermachen. Du versteckst dich vor der Welt und siehst nicht, wie deine Feinde sich dein Land Stück für Stück einverleiben!“ Nefer hatte die Stimme kurz auf dem Bankett gehört und würde sie überall wiedererkennen. Diese tiefen, guttural gesprochenen Worte kamen von Teje. Nefer sah sich um, konnte aber keinen Wachposten in der Nähe des Gemachs des Pharao entdecken. Wahrscheinlich hatte Teje die Wachen weggeschickt, um sich ungestört mit ihrem Sohn unterhalten zu können. „Ich habe schon an Aton geglaubt, bevor ich mit Nofretete verheiratete war! Bereits mein Vater war ein treuer Anhänger des einzigen Gottes und ich verschließe nicht die Augen vor der Realität, sondern ich lebe nach Gottes Wunsch in Frieden und ohne Gewalt!“ Konterte der Pharao. „Aber sie hat dich in dem Glauben bestärkt und dich zu übertriebenen Racheakten gegenüber derer verleitet, welche den alten Göttern treu geblieben sind.“ Sie verfiel jetzt in eine sanftere Redensart und meinte bittend: „Mein Sohn, komm zur Vernunft. Du sagst selbst, daß dein Gott Gewalt haßt, und daß er nicht will, daß jemand unterdrückt wird. Laß die alten Götter wieder leben, laß sie friedlich neben deinem Aton existieren, dann wird Kemet wieder in seiner alten Stärke erstehen und von anderen Völkern mit dem gebührenden Respekt behandelt werden.“ Nefer wußte, daß sie sich unmöglich betrug, aber sie konnte nicht aufhören zu lauschen. Sie hatte sich in die dunkelste Ecke einer der Marmorbänke des Ganges gedrückt und hielt den Atem an. Wieder ertönte die Stimme Tejes: „Und diese beiden sich einschmeichelnden Nattern von Berater, die du an deinem Busen nährst und die keinerlei politische Informationen an dich heranlassen, die mußt du absetzen. Sie sind nicht gut für dich!“ Nefer hörte, daß der König aufsprang und unruhig  ...

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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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