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... bei der Ankunft von Nofretete, vor vielen Jahren, so wartete der Pharao auch jetzt vor dem Altar des Sonnentempels auf die Ankunft seiner Mutter. Der Hofstaat mitsamt der königlichen Familie und auch Nefer befanden sich bereits an Ort und Stelle, als Teje endlich den Platz betrat, gefolgt von ihrem Hofstaat und dem Volk von Achetaton. Die dunkelhäutige Frau umarmte Pharao, als ob er noch ein Junge sei. Leicht verlegen machte er sich nach einer Weile los und es wurde ihr zu Ehren ein Opfergottesdienst abgehalten. Nefer hatte weder Augen für die rührende Szene vor dem Altar noch für den Gottesdienst. Nur kurz hatte sie die kräftige dunkle Frau gemustert, ihre Neugierde in dieser Richtung konnte später befriedigt werden, dann ließ sie fieberhaft ihre Blicke über die Menschenmenge schweifen. Es war hoffnungslos. Zu viele Leute waren hier versammelt, um einen einzelnen zu erkennen. Plötzlich legte sich von hinten ein kräftiger Arm um ihre Hüfte. Nefer hatte schon ausgeholt um einem vermeintlich frechen Verehrer eine Ohrfeige zu verpassen, als sie im Herumwirbeln den sie Belästigenden erkannte. „Antef!“ seufzte sie. Die Knie wurden ihr weich, und jetzt mußte dieser starke Arm sie wirklich stützen. Für den Rest des Gottesdienstes standen sie schweigend aneinandergelehnt, nur näher beachtet von einem grinsenden Haremhab, der am Torbogen in der Nähe des Altars Wache stand. Endlich war der Gottesdienst vorüber und in verschiedenen Prozessionen bewegten sich die Menschen ihrem jeweiligen Viertel zu. Nefer und Antef folgten langsam dem Gefolge des Pharao und er flüsterte ihr zu: „Hast du mich vermißt?“ Als Antwort kniff sie ihn in den Arm und fauchte: „Meinst du, ich habe umsonst all die Bewerber um meine Gunst abblitzen lassen?“ Grinsend rieb er sich seinen Arm und antwortete: „Es müssen hunderte gewesen sein, bei deinem sanften anschmiegsamen Wesen.“ Sie zwickte ihn nochmal und meinte: „Tausende!“ Nefer fand es schade, daß sie jetzt am Bankett zu Ehren von Teje teilnehmen mußten, so viel lieber hätte sie sich stundenlang mit Antef unterhalten.... und nicht nur das, sie sehnte sich danach, ihn zu berühren, zu küssen... Aber auch dieser kleine Aufschub konnte ihrem momentanen Glück nichts mehr anhaben. Sie war viel zu selig darüber, daß die sie belastende Furcht, daß sie und Antef sich nach so langer Zeit nicht mehr verstehen könnten, unbegründet gewesen war. Es war, als wäre er nur einen Tag fortgewesen. Sie saßen  ...
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