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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... Einrichtungsgegenstände waren aus Gold und Elfenbein gearbeitet und das Bett war geradezu überwältigend groß. Es war mit einem Baldachin versehen, den ebenfalls die Sonnenscheibe schmückte. Die Königin saß in goldenen Gewändern auf einem bequemen Kissen und hatte auf einem Tablett am Boden einige Speisen stehen, die Nefer das Wasser im Mund zusammenlaufen ließen. Auch einige Katzen hatten sich, in Erwartung eines Leckerbissens, den ihnen die Königin nie verweigerte, um das Sitzkissen versammelt. Nofretete bedeutete ihr, Platz zu nehmen und bot ihr belustigt von den gebratenen Stücken einer Gans an, als sie das laute Knurren ihres Magens hörte, welches sogar das Miauen der anderen Gäste übertönte. „Nun, Nefer, hast du deine Erforschung der Gegend beendet?“ Anscheinend hatte die Königin bereits von ihrem Ausflug gehört. Mit vollem Mund konnte diese nur zustimmend nicken und Nofretete lächelte hintergründig. „Ich habe gehört, daß der große Heerführer Haremhab dich herumgeführt hat? Das hat ihm sicher Vergnügen bereitet?“ Nefer verschluckte sich an ihrem Fleisch und erlitt einen Hustenanfall. Nofretetes Lächeln wurde breiter und als Nefer, durch Rückenklopfen seitens der Königin, sich erholt hatte und inbrünstig antwortete: „Mindestens genausoviel wie mir!“ Brach sie in helles Lachen aus, welches abrupt abbrach als der, über den sie eben noch gelacht hatten, nach nur kurzem heftigen Anklopfen ins Gemach stürmte.


Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef

Er salutierte militärisch knapp und keuchte atemlos: „Meine Königin, der Pharao......!“ Nofretete schien zu ahnen um was es ging und erhob sich eilig, um dem Heerführer zu folgen. Nefer hatte den korrekten Haremhab noch nie so aufgeregt gesehen und so folgte sie still und hastig den Davoneilenden. Die Räume des Pharao lagen nicht weit entfernt; er wollte sich immer in der Nähe seiner schönen Gemahlin befinden. Die Türen standen offen und eine Menge Menschen umstanden einen prunkvollen Diwan. Nofretete bahnte sich mit Hilfe von Haremhab einen Weg und fiel neben der Liege auf die Knie, nicht beachtend, daß das steife Goldkleid dabei rettungslos zerknittert wurde. Amenophis IV lag mit schweißüberströmtem blassem Gesicht da, nur mit einem knielangen Schurz bekleidet. Seine Lider waren geschlossen,  ...

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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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