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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... den Aufmarsch königlicher Pracht, sobald man sich einer größeren Stadt näherte. Manchmal verließ Nofretete den Aufbau und ihre Diener und Dienerinnen rannten, um ihr einen bequemen Faltstuhl hinterherzutragen, auf dem sie dann am Bug des Schiffes Platz nahm und ungeduldig mit den Augen dem Verlauf des Flusses folgte, als ob sie damit die Reise beschleunigen könnte. Mit Fächern aus Straußenfedern wurde von ihren Dienerinnen ihr Haupt beschattet und mit Luft befächert, damit ihr unter der glühenden Atonscheibe nicht zu heiß wurde, welche den juwelenbesetzten Schmuckkragen der Königin gleißen und glänzen ließ. Auch das Kobra-Diadem auf ihrem Haupt ließ die aus Diamanten bestehenden Augen im Sonnenlicht leuchten, als ob die Schlange lebendig geworden wäre. Haremhab betrachtete vom Heck seines Schiffes aus dieses Treiben mit Widerwillen; ihm schien es manchmal zu gefährlich, sich so zur Schau zu stellen. Er war sowieso schlecht gelaunt. Es war alles nicht so gelaufen, wie er es gerne gehabt hätte. Amenophis IV war schon vor Wochen mit seinem königlichen Prunkschiff vorausgereist und hatte, auf Haremhabs Bitte ihn begleiten zu dürfen, lächelnd darauf hingewiesen, daß ihn seine ganze Leibgarde und auch Eje und Tutu, sowie der halbe Hofstaat, begleiten würden. Außerdem wäre es viel wichtiger, für die sichere Reise der später nachfolgenden Königsgemahlin, Nofretete, zu sorgen. Haremhab schob bei diesen Gedanken unwillig das Kinn vor, dann ging er zurück zum Bug des Schiffes und hielt nach Gefahren Ausschau. Nach dem Schiff der Königin folgten noch die vielen mit Beamten, Edlen und Kaufleuten besetzten Barken, die alle die Stadt des Aton bewohnen wollten. Auch gab es noch ein paar abgenutzt aussehende Lastkähne, welche Pferde, Wagen, Möbel und andere Utensilien enthielten.

                *

Nefer stand neben Nofretete und fächelte ihr mit dem Fächer Luft zu. Die Königin hob den Kopf und lächelte. „Ich kann es kaum erwarten, die heilige Stadt zu erreichen. Bisher hat mich mein Gemahl ja nie zu seinen Besichtigungen mitgenommen; ich habe also keine Ahnung, was mich erwartet. Außer ein paar Karten und Plänen habe ich von Achetaton noch nichts zu Gesicht bekommen.“ Nefer bewunderte  ...

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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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