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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... und seine kleinen geschlitzten Augen dunkel wie die Finsternis. Sie standen eng beieinander und waren von schmalen, diabolisch nach oben gezogenen, Brauen beschattet. Er war klein und zierlich und erinnerte Nefer immer an eine Ratte vor allem mit seinem geschorenen Kopf, der nur in der Mitte eine lange geflochtene Strähne trug – den Rattenschwanz! Als sie diese Vermutung aber einmal Nofretete gegenüber geäußert hatte, war diese in Gelächter ausgebrochen und hatte ihr untersagt, dem König mit solchen Ammenmärchen zu kommen. Nefer hatte die Türe so gut es ging zugezogen und drückte nun das Ohr dagegen. Es kam ihr einfach sonderbar vor, daß gerade diese beiden, die sich ständig um die Gunst Pharaos stritten und harte Konkurrenten waren, hier Geheimnisse zu wälzen schienen. Allerdings konnte sie durch das dicke Holz der Türe nur Bruchstücke der Unterhaltung verstehen. „.......Unruhen unterstützen?“ das war Eyes Stimme. Nefer preßte das Gesicht noch fester gegen das harte Holz. „......zu früh......warten...........Achetaton.“ Das war die Antwort von Tutu. Eine Hand legte sich auf Nefers Schulter und erschrocken wirbelte sie herum. Sie blickte in das markante, von einem glänzenden Helm eingerahmte Gesicht des Haremhab. „Was tust du da?“ Brummte er. Feine Röte überzog ihr Gesicht, als sie stockend antwortete: „Ich..ich hole frische Gewänder für meine Königin, die.. die im See badet!“ Amüsiert zog Haremhab eine dichte, schwarze Augenbraue nach oben. „So, so.“ Seine hellbraunen Augen glänzten erheitert. Auch er hatte den Vorfall vor vielen Jahren nicht vergessen, aber immer wenn er die kleine Narbe an seinem Zeh betrachtete, erinnerte er sich auch daran, wie der Mut und der Kampfgeist des kleinen rothaarigen Mädchens ihm imponiert hatten. „Hm, wenn du also zu den Gemächern Nofretetes willst, warum öffnest du nicht diese Tür und gehst deiner Wege?“ Mit herausforderndem Blick versuchte Haremhab nach dem Türknauf zu greifen. Trotzig preßte Nefer den Rücken gegen die Bohlen und sagte: „Das werde ich, aber ich hab es nicht so sehr eilig!“ Sanft aber unerbittlich schob Der Heerführer sie beiseite und öffnete schwungvoll die Tür. Wie ertappte Sünder fuhren Tutu und Eye, welche auf einer der in die Wand eingelassenen  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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