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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... gingen ihr durch den Sinn. Es war ihr nicht unbekannt, daß Pharao viele Feinde hatte. Er hatte einen wahren politischen Umsturz herbeigeführt, indem er begonnen hatte, sämtliche alten Götter zu entmachten und den Sonnengott Aton als Reichsgott einzusetzen. Die neue Struktur hatte Auswirkungen auf das ganze politische Gefüge Kemets. Das niedere Volk hatte sich zu Anfang gefreut, da viele von ihnen unfrei waren, der Pharao keine Leibeigenschaft oder Sklaverei mehr duldete und sie infolgedessen freikamen. Auch bekam jeder von ihnen ein eigenes kleines Stück Land zugewiesen, das er bewirtschaften konnte. Bald wurde jedoch klar, daß man die Freiheit nicht so gut genießen konnte, wenn man hart für sein Brot arbeiten mußte. Manch einer der Freigelassenen hatte vorher als Diener eines hohen Herrn oder einer edlen Dame ein bequemeres und satteres Dasein geführt und daher griff bald die Unzufriedenheit um sich. Die Geschäftsleute schädigte die Zurücksetzung der Götter, da viele von ihnen vom Verkauf kleiner Götterstatuen für den Hausgebrauch, kleiner Schreine für die Götter und von der Veräußerung von Grabbeigaben gelebt hatten. All die Rituale und Opferfeste, zu denen dies benötigt wurde, wurden durch den Kult um Aton vernachlässigt. Am härtesten aber traf es die Priesterschaft von Theben. Diese gebildeten Männer lebten von den Abgaben an die verschiedenen Tempel in Reichtum und Wohlstand. Sie hatten sich stets ihren Anteil am Gold, an den Speiseopfern und am Wein gesichert und waren dabei faul und verwöhnt geworden. Die Opferbereitschaft der Bürger ließ in Folge des Atonkultes stark nach und wer hatte am meisten darunter zu leiden? Die Priester. Einige von ihnen waren zwar zu den neu erbauten Atontempeln der Stadt abberufen worden – aber die anderen, die befürchten mußten früher oder später ihre Götter ganz aufgeben zu müssen, begannen heimliche Treffen abzuhalten um zu beratschlagen und zu intrigieren. Auch war die Macht selbst derjenigen Priester beschnitten, welche sich jetzt dem Dienst an Aton weihten, da Aton nur indirekt mit ihnen zu tun hatte. Der Einzige, der direkten Kontakt durch Gebete und Opfer zu ihm aufnehmen konnte und durfte, war der Pharao selber. Je mehr Nefer darüber nachdachte, desto besorgter wurde sie. Es war gut daß der König, um eben diesen ewigen Konflikten  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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