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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... sich beide auf dem sonnenwarmen Stein nieder. Nofretete ließ ihre Hand in das kühle Naß hängen und ein paar goldene Karpfen kamen neugierig herbei, verschwanden aber wieder unter den Seerosenblättern als sie merkten, daß sie nicht gefüttert wurden. Erst jetzt schien der König Nefer zu bemerken, deren anhimmelnder Blick schon die ganze Zeit auf ihm geruht hatte. Als er sie ansah, ließ sie sich auf die Knie sinken und berührte mit der Stirn in der allgemeinen Anbetungshaltung den Boden. Amenophis ergriff lachend ihre Hand und zog sie hoch. „Mein Kind, diese Anstandsregel mußt du nur in der Öffentlichkeit befolgen. Hier, wenn wir unter uns sind, braucht es das nicht.“ Er wandte sich wieder seiner schönen Frau zu und fuhr fort mit seiner Klage: „Achetaton, die Stadt des Horizonts, wird nie fertiggestellt werden. Ich habe die Sklaverei verboten, weil Aton nicht will, daß ein Mensch dem anderen gehöre.“ Er schlug sich mit der flachen Hand auf den Schenkel. „Dabei habe ich allerdings nicht bedacht, daß freie Arbeiter auch faule Arbeiter sein können.“ Nofretetes helles Lachen erklang und sie tröstete ihn mit ihrer sanften Stimme: „Nur Geduld, Liebster, die Villen und Paläste sind doch schon fast fertig. Es kann nur noch ein paar Wochen dauern, bis wir zu Ebene von Amarna reisen werden.“ Sie betrachtete liebevoll ihren etwas unberechenbaren König. Seine vorher aufgebrachten Züge hatten sich nun geglättet und trotz der scharfen Konturen hatte sein Gesicht etwas jungenhaftes an sich. Wie sein Verhalten, war auch seine Kleidung unkonventionell. Er trug nur einen gefältelten, weißen Lendenschurz und einen Schmuckkragen, der die goldene Atonscheibe darstellte und in den segnenden Strahlenhänden endete. An einer seiner, ledernen Sandalen war auf seinem eiligen Herweg ein Riemen gerissen und als er nun aufstand und davonging, mußte er einen Fuß nachziehen, um den Schuh nicht zu verlieren. Nachsichtig lächelnd sah Nofretete ihm hinterher, als er – sie anscheinend einfach vergessend – enteilte. Als er sich seines unhöflichen Verhaltens bewußt wurde, stoppte er abrupt und kehrte noch einmal an den Teich zurück. Er küßte seine Frau auf die roten Lippen und klopfte Nefer die Wange, wie einem kleinen Hündchen. Im Weggehen brummte er vor sich hin: „Man  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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