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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... waren von dunklerer Hautfarbe; sie trugen lange Umhänge und waren über und über tätowiert. Auch ein paar nubische Krieger, in Leopardenfell gekleidet und mit Federn auf dem Kopf, schienen hier auf einen lukrativen Auftrag zu warten. Nefer starrte sie sehnsuchtsvoll an, erinnerten sie sie doch an die weit entfernte Heimat. Die Tänzerin zog Nefer weiter. Es ging zwischen den hohen weiß glänzenden Obelisken hindurch, die das Pylonentor in der Palastmauer einrahmten, welches von Soldaten bewacht wurde. Breite Sandsteinstufen führten zu der mächtigen Front des Palastes empor. Sie war von Säulen gesäumt, die in den Himmel zu reichen schienen und mit wunderbaren bunten Malereien verziert. Es blieb ihr leider nicht viel Zeit, sie zu betrachten, denn sie wurde eilig vorübergeschoben. Zwei Soldaten öffneten die große goldverzierte zweiflüglige Ebenholztür als sie die Tänzerin erkannten und sie traten in eine kühle hohe Halle. Bogenfenster ließen das Licht hereinfluten und tauchten die herrlichen Malereien an den Wänden, welche Jagdszenen im grünen Papyrusschilf darstellten, und den Boden aus buntglasierten Fließen in ein warmes, golden angehauchtes Licht. Auch hier gab es wieder wundervolle, diesmal gold- und silbergestreifte Säulen, die das Dach trugen. Nefer folgte ihrer Führerin ergeben durch den Saal und durch ein weiteres, diesmal offenstehendes, Tor. Sie durchquerten lange Gänge und blieben schließlich vor einer der Türen stehen. Die Tänzerin unterhielt sich mit einem bewaffneten Soldaten, der hier offensichtlich Wache hielt. Der Mann verschwand hinter der Türe und tauchte wenig später wieder auf. Er wies mit der Hand auf den Eingang und nickte zustimmend.


Die Königin

Während der Soldat zur Seite trat, machte die Tänzerin vorsichtig einen Schritt in das Gemach und zog Nefer wieder hinter sich her. Nun doch wieder etwas ängstlich geworden, duckte sich das Kind hinter den Röcken der Frau. Sie hörte die ihr schon bekannte Stimme der Tänzerin reden und dann eine sehr schöne, sanfte Stimme antworten. Neugierig geworden streckte sie den Kopf an der Hüfte der Tänzerin vorbei und riskierte einen Blick. Sie befand sich eindeutig im Gemach einer edlen Dame. Der Boden war mit gold- und silbergemusterten Matten bedeckt, überall lagen bunte, glänzende Kissen herum und die  ...

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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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