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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... näherten. Bald erreichten sie einen kleineren anscheinend privaten Hafen, an dessen Steg ein buntbemaltes Fährschiff festgebunden war. Nefers Führerin balancierte mit ihr über eine Planke an Deck und erst nach einer heftigen Debatte mit dem herbeigeeilten Kapitän legte das Boot ab. Ruhig glitten sie über die grünen Wasser des Nils. Nefers Neugier kannte jetzt, wo sie der unmittelbaren Gefahr entronnen war, keine Grenzen mehr und ihre Augen flitzten von einem Objekt zum nächsten, hatten kaum Zeit all das Neue in sich aufzunehmen. Am anderen Ufer sah Nefer nun die Umrisse majestätisch schöner Gebäude auftauchen. Sie erreichten einen großen Anlegesteg aus Stein und stiegen, mit Hilfe des mürrischen Kapitäns, an Land. Der Hafen war von einer über mannshohen Mauer gesäumt, die ein prächtiges von breiten Pylonen gesäumtes Tor besaß und mit bunten Figuren und Zeichen bemalt war. Die Frau und das Kind, welches sich immer wieder neugierig und fasziniert umsah, durchschritten den eindrucksvollen Zugang, die begleitenden Soldaten blieben zurück. Hinter dem Tor begann eine breite Allee, die von Olivenbäumen, Palmen und Sykomoren gesäumt wurde. Zwischen den Bäumen standen in Reih und Glied dutzende von Statuen – widderköpfige Sphingen, Abbilder des Amenophis III und anderer Pharaonen, die kühl auf die Besucher herabblickten. Nach kurzem Marsch erreichten Die Frau und das Mädchen den Vorplatz des „Palastes der leuchtenden Sonne“, wie ihn Amnophis III genannt hatte. Das aus den obligatorischen Pylonen bestehende Tor wurde flankiert von wieder zwei riesigen steinernen Abbildern des Amenophis III. Sie hielten streng blickend links und rechts des Tores Wacht. Der Vater des jetzigen Pharao hatte diesen Palast erbauen lassen, um sich von der Priesterschaft Thebens zu distanzieren. Es hatte Geraune und Verwunderung hervorgerufen, zumal die Gebäude am anderen Ende Thebens und am anderen Ufer des Flusses errichtet worden waren. Etwas eingeschüchtert versteckte sich Nefer hinter dem wehenden Gewand der vorauseilenden Frau und betrachtete mit vorsichtiger Neugier die vielen fremden, gefährlich aussehende Gestalten, die vor dem Palast herumlungerten. Da waren Männer, die sie unschwer als Krieger erkannte. Einige waren hellhäutig, trugen gestreifte Kopfputze und eckige Schilder aus verschiedenfarbiger Kuhhaut. Andere  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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