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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenjäger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die Königin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf√ľhrer
Die Krankheit der Götter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschwörer
Der neue Glaube und ein großes Fest
Der Kuss
Die kämpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer √Ąera
Die Entf√ľhrung
Unerwartete Hilfe
In der W√ľste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartnäckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... Ende seines Speeres vorwärts schiebend. Als diese den Pharao sahen, welcher inzwischen wieder ganz konservativ mit unnahbarer Miene, Geißel und Krummstab vor der Brust gekreuzt, auf dem Thron saß, warfen sie sich sofort zu Boden – mit dem Gesicht zur Erde. Ein überraschtes, leicht amüsiertes Raunen ging durch die Menge der Zuschauer und Haremhab bemerkte erst jetzt, da die anderen Gestalten alle niedergekniet waren das Kind, welches sich hinter den anderen verborgen gehalten hatte. Hart befahl er ihm niederzuknien, doch es blickte ihn nur trotzig und verständnislos an. Der Heerführer trieb sein tänzelndes Pferd auf das Mädchen zu, doch es wich nicht einen Schritt zurück obwohl in seinen Augen Angst aufblitzte. Er hob seinen Fuß, um die Kleine damit zu schubsen, damit sie auf die Knie fallen sollte. Er hatte allerdings übersehen, daß er nicht sein stabiles Kampfschuhwerk trug, sondern die nur zu Vorführzwecken geeigneten goldenen Sandalen. So kam es, daß das kleine braune Mädchen unverhofft die Möglichkeit bekam, sich seinen ihr zu nahe gekommenen Fuß zu schnappen. In trotziger Verzweiflung, sich von lauter Feinden umgeben fühlend, umklammerte sie ihn mit ihren kleinen Händen und, unter dem unterdrückten Gekicher des neugierig nähergekommenen Volkes, biß sie den General Haremhab deftig und anhaltend in den großen Zeh. Er versuchte unter Fußschütteln und Fluchen das schmerzhafte Anhängsel loszuwerden, doch es hing an seiner Sandale wie angewachsen. Ehe der wütende Krieger, welcher tapfer versuchte nicht zu stöhnen, und die wehrhafte Gefangene sich weitere Gefechte liefern konnten, ertönte ein scharfer – doch von einem kaum unterdrückten Grinsen begleiteter Befehl des Pharao: „Schluß jetzt! Eine der Tempeltänzerinnen soll sich der Kleinen annehmen und sie zu der Königsgemahlin Nofretete bringen. Diese soll dann entscheiden, was mit ihr zu geschehen hat.“ Er versuchte ein strenges Gesicht zu machen, während eine der Frauen das sich arg wehrende Mädchen mit einigen Schwierigkeiten von Haremhabs Fuß löste und sich mit einer Leibgarde von zwei seiner Krieger entfernte, beobachtet vom immer noch kichernden Volk und einem nun äußerst ungehaltenen Haremhab. Dann fuhr er fort: „Ich, Amenophis, Pharao von Ägypten, verkünde nun die Urteile  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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