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Die Dienerin des Echnaton

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Roman

 
1. Vorwort
2. Die Sklavenjäger
3. Mit unbekanntem Ziel
4. Theben
5. Die Auktion
6. Der Pharao
7. Im Palast
8. Die Königin
9. Der Umbruch
10. Die Lauscherin
11. Der Umzug des Hofes
12. Die Stadt des Horizonts
13. Der unfreiwillige Stadtführer
14. Die Krankheit der Götter und Ne..
15. Die Verschwörer
16. Der neue Glaube und ein großes..
17. Der Kuss
18. Die kämpferische Teje
19. Intrige gegen Nofretete
20. Die Spionin
21. Die Trennung
22. Tempel
23. Der Mord und die Gefangennahme
24. Der Retter in der Not
25. Die Heimkehr
26. Der Angriff
27. Das Ende einer Äera
28. Die Entführung
29. Unerwartete Hilfe
30. In der Wüste
31. Verzweifelte Suche
32. Nefer in Angst
33. Beinahe gerettet
34. Auf der Flucht
35. Entkommen
36. Ein makabres Versteck
37. Der Hartnäckige gewinnt
38. Beinahe verloren
39. Abschied
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... Die Straßen wurden vom Volk gesäumt, das abwechselnd hinkniete und mit der Stirn den Boden berührte, dann wieder aufstand und in Hochrufe auf den Pharao ausbrach. Amenophis IV saß steif auf dem Thronsessel, gekrönt von der blauen Doppelkrone Ober- und Unterägyptens. Seine Miene war undurchdringlich, seine – für einen Mann zu vollen – Lippen zu einem abwesenden, nur den jubelnden Menschen geltenden Lächeln verzogen. Seine ernsten Augen erreichte es nicht. Die nachdenklichen Züge, trotz seiner Jugend von tiefen Falten durchzogen, wirkten unzufrieden. Er war erst heute von einem Feldzug gegen die Hethiter zurückgekehrt. Die königliche Gemahlin, Nofretete, begleitete den Triumphzug nicht, da sie Gewalt strikt ablehnte und Amenophis selbst war nur widerwillig mit seinem Heer in diesen Krieg gezogen. Da aber eine seiner Nebenfrauen eine Mitanni-Prinzessin war, hatte er den Hilferuf ihres Vaters nicht mißachten können. Die Hethiter hatten die Grenzen des mitannischen Reiches angegriffen und Amenophis war gezwungen gewesen, sie zurückzutreiben und seinen Verbündeten zu helfen. Es war sein erstes Regierungsjahr und er durfte die Erwartungen des Volkes nicht gleich am Anfang seiner Herrschaft enttäuschen. Auch wenn es sich nur um ein kleineres Grenzscharmützel gehandelt hatte, jubelten ihm die Bürger Thebens begeistert zu. Amenophis aber schwor sich, daß dies sein erster und letzter Feldzug gewesen sein sollte. Er warf einen Blick auf Haremhab und gedachte in Zukunft dem geschickten Kämpfer und Strategen dieses Handwerk zu überlassen. Haremhab, der Oberbefehlshaber seines erfolgreichen Heeres, ritt in schimmerndem Brustharnisch und mit poliertem Lederhelm, die Arme mit breiten Kupfer- und Perlenarmbändern geschmückt, vor der Schar der Leibwächter und das Volk schien insgeheim mehr ihm, als dem stillen Pharao zu applaudieren. Inzwischen hatte die Prozession die breite Promenadenstraße entlang des Nils erreicht und war in diese eingebogen. Amenophis wurde aus seinen Gedanken gerissen, als die ganze Zurschaustellung seiner Macht mit einem Mal ins Stocken geriet. Die Tempeltänzerinnen rannten in die Priester hinein, die nicht weiterkamen, da eine Gruppe von Leuten die Straße blockierte. Alle machten neugierig lange Hälse in alle Richtungen und selbst Amenophis IV richtete sich – gar nicht königlich – in seinem  ...
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©Elena Merz
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