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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenj├Ąger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die K├Ânigin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf├╝hrer
Die Krankheit der G├Âtter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschw├Ârer
Der neue Glaube und ein gro├čes Fest
Der Kuss
Die k├Ąmpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer Äera
Die Entf├╝hrung
Unerwartete Hilfe
In der W├╝ste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartn├Ąckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... Fracht- und Passagierschiffes einig geworden, welches am nächsten Morgen auflaufen sollte und er hatte mit ein paar Dheben mehr sogar eine Kabine für sich und Nefer ergattert. Während er den langgezogenen Rumpf des Schiffes am Pier entlanggeeilt war und den mit Götterbildern bemalten Bug passiert hatte, dachte er nur noch daran, daß er ja heute Nacht schon alleine mit seiner Gefangenen sein würde. Er würde nicht warten müssen, bis sie auf dem Schiff waren, nein, er würde sie heute Nacht noch besitzen. Mit einem erwartungsvollen Grinsen stieß er den Riegel zurück und öffnete die Tür. Ungläubig starrte er in den leeren Raum. Dann stieß er eine Tirade von Flüchen aus und polterte die Treppe wieder hinunter. Er hetzte durch den Gastraum und die dahinterliegende Küche; der Wirt war genausowenig aufzutreiben wie Nefer. Tutu ließ ein paar Kupferstücke klimpern, was ihm sofort die ungeteilte Aufmerksamkeit der Spieler und Trinker sicherte. Einige der Gäste saßen, zum Glück für Tutu, schon länger und konnten ihm berichten, daß die junge Frau wie vom Seths Dämonen gehetzt aus dem Haus gelaufen war, während der Wirt deutlich später und sehr blaß aussehend aus der Pension schlich. Tutus Augenbrauen zogen sich finster zusammen. Er konnte sich zusammenreimen, was da passiert war, denn er erinnerte sich deutlich an den lüsternen Blick, mit dem der Wirt Nefer gemustert hatte. Er ließ sich auf einen Schemel an einem freien Tisch sinken und griff nach einem der Bierkrüge, die hier massenhaft herumstanden. Anscheinend hatten sich die Gäste, nach dem Verschwinden des Wirtes, einfach selber bedient. Tutu ärgerte sich maßlos über sich selbst. Wo hatte er nur seine sonstige Umsicht gelassen, als er Nefer allein mit diesem brünstigen Wildschwein von einem Wirt in der Pension gelassen hatte? Wo sollte er jetzt mit der Suche beginnen? Das Mädchen konnte überall und nirgends sein. Nach ein paar Schlucken des lauwarmen Gebräus klärte sich Tutus messerscharfer Verstand und er überlegte, daß ihr wohl nur ein Fluchtweg geblieben war. Sie war fremd hier. Jeder bei dem sie Unterschlupf suchen würde hätte sie verraten oder ihr noch Schlimmeres antun können als er. Trotzdem war er für sie die ärgste Gefahr. Sie mußte also die Stadt verlassen und sich  ...
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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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