Druckansicht: drucken - zurŘck

Die Dienerin des Echnaton

Roman

URL: https://www.ebooks4free.glory-domains.de/Echnaton_26-115.htm
Vorwort
Die Sklavenj├Ąger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die K├Ânigin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf├╝hrer
Die Krankheit der G├Âtter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschw├Ârer
Der neue Glaube und ein gro├čes Fest
Der Kuss
Die k├Ąmpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer Äera
Die Entf├╝hrung
Unerwartete Hilfe
In der W├╝ste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartn├Ąckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... Kehlen spülte. Tutu hatte nur wenig Gepäck zurückbehalten, das er in einem Bündel auf dem Rücken trug. Nefer hatte er am Arm gepackt und zog sie grob hinter sich her. Die flachen sandfarbenen Gebäude der Stadt lagen zumeist schon dunkel vor ihnen. Nur in wenigen Fenstern sah man noch den Schein von Öllampen erglühen. Als sie dem Ortskern näherkamen, wurden die Straßen belebter, die Gebäude größer. Einige Freudenhäuser und Schenken waren hell beleuchtet. Soldaten und Betrunkene gingen ein und aus und Tutu zog Nefer in einen der Eingänge. Während sie sich schaudernd umsah, verhandelte Tutu mit einer schwarzhäutigen übergewichtigen Nubierin, die mit Schmuck über und über behangen war. Allerdings trug sie außer dem Schmuck fast nichts am Leibe. Nefer sah einen schäbigen Raum. Die einst geweißten Wände waren vom Rauch der Öllampen grau und schmierig, die Regale waren schief und mit unordentlich aufgestapelten Tongefäßen vollgestellt. Einige Tische und klapprige Stühle vervollständigten die Einrichtung. Es gingen mehrere Nebenräume vom Hauptraum ab. Die sich darin abspielenden wollüstigen Szenen wurden von dünnen durchlöcherten Vorhängen nur halb verborgen. Das Gekicher der Freudenmädchen, die von Soldaten, Arbeitern und Schiffern beglückt wurden, war nicht zu überhören. Es war klar, daß es sich bei diesem Etablissement um ein Freudenhaus handelte. Tutu packte Nefers Arm wieder fester; anscheinend war er mit der dicken Nubierin handelseinig geworden. Sie watschelte ihm voraus und zog einen etwas blickdichteren Vorhang zur Seite. Dahinter kam eine steile Holzstiege zum Vorschein. Die Nubierin trat zur Seite und Tutu schob Nefer vor sich her die Treppe hoch. Oben befand sich ein kleines Gelaß mit nur einer Tür und ohne Fenster. Auf dem Boden lag eine aus Palmwedeln geflochtene Matte und in der Ecke, auf einem Schemel, stand eine tönerne Öllampe. Tutu zog Nefer in den Raum und ließ sie kurz los, nur um die Lampe zu entzünden. Nefers Blick schoß sofort zu der offenen Tür und der Treppe, aber unten am Treppenabsatz versperrte mit einem hämischen Grinsen die dicke Dame des Hauses den Weg. Nefer wich an die Wand zurück als Tutu sich ihr näherte; doch er streifte sie nur absichtlich mit seinem Körper und verließ das  ...
  « zur├╝ck bl├Ąttern  
Beurteilen Sie den Text bitte fair:
Diese Seite hat mir sehr gut gefallen - weiter lesen »
...war OK - weiter lesen »
...sollte ├╝berarbeitet werden - weiter lesen »

 105  106  107  108  109  110  111  112  113  114  115  116  117  118  119  120  121  122  123  124  125 


(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
Besuchen Sie uns im Netz: https://www.ebooks4free.glory-domains.de/