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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Vorwort
Die Sklavenj├Ąger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die K├Ânigin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf├╝hrer
Die Krankheit der G├Âtter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschw├Ârer
Der neue Glaube und ein gro├čes Fest
Der Kuss
Die k├Ąmpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer Äera
Die Entf├╝hrung
Unerwartete Hilfe
In der W├╝ste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartn├Ąckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied
... am Arm und riß sie zurück. Hart prallte Nefer mit dem Rücken gegen die rauhe Wand und für kurze Zeit blieb ihr der Atem weg. Tutu hatte sich mit wutverzerrter Miene vor ihr aufgebaut und zischte: „So, du denkst also du hättest gewonnen? Aber du sollst dich täuschen. Du wirst mir nicht entkommen und ich werde mein Werk an dir vollenden und das nicht nur einmal!“ Grob ergriff er sie wieder am Arm und zog sie mit sich durch die Tür der Ruine ins Freie. Tutu blickte sich immer wieder vorsichtig um, aber die Nomaden waren vollauf damit beschäftigt, ihr Gepäck und was sie sonst noch fanden als Schutzwall aufzuhäufen, damit sie den Angriff der inzwischen schon als kleine Punkte auszumachenden Kriegswagen abwehren konnten. Die Kamele trieben sie zwischen die Bäume der Oase, wo sie vor verirrten Pfeilen relativ sicher waren. Eine Flucht wäre sinnlos, da die Höckertiere ungleich langsamer waren, als die schnellen kriegserprobten Pferde von Haremhabs Horde. Nefer wagte nicht zu schreien während Tutu sie mit sich zog, denn ihr Schicksal bei den Nomaden, falls sie in deren Gewalt geriete, würde sicher noch schlimmer aussehen als das, was sich Tutu für sie ausgedacht hatte. Tutu zog Nefer um die Ecke des alten Tempels und Nefer empfand fast so etwas wie Achtung für den scharfen vorausblickenden Verstand des Königsmörders. Hinter dem Gebäude, versteckt zwischen ein paar Büschen und Palmen, hatte er zwei Kamele festgebunden. Soweit Nefer es beurteilen konnte, war eines davon als Reit- und das andere als Lasttier gedacht. Sie waren fertig bepackt und gesattelt, so daß man jederzeit mit ihnen aufbrechen konnte. Anscheinend hatte Tutu sowohl mit einer möglichen Flucht vor den Nomaden, als auch mit der Verfolgung durch Soldaten gerechnet. Tutu band das Packtier mit einem langen Seil am Sattel des Reitkamels fest und befahl dem Reittier, sich zu legen. Mit einem seltsamen Stöhnen ging das Kamel in die Knie und Tutu schwang sich auf seinen Rücken. Er zog Nefer vor sich in den Sattel und ließ das Tier sich wieder erheben. Eilig verschwanden Mensch und Tier in den Schatten der Oase, die bereits langsam von der aufsteigenden Sonne verschlungen wurden.

                *

Haremhab hatte den Wagen angehalten und die Hand erhoben, zum Zeichen, daß sich die  ...

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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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