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Die Dienerin des Echnaton

Roman

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Eine Geschichte über eine junge Frau, die das Ende einer Äera miterlebt und in einen Strudel aus Intrigen, Gefahr und Liebe gerissen wird. Vorwort
Die Sklavenj├Ąger
Mit unbekanntem Ziel
Theben
Die Auktion
Der Pharao
Im Palast
Die K├Ânigin
Der Umbruch
Die Lauscherin
Der Umzug des Hofes
Die Stadt des Horizonts
Der unfreiwillige Stadtf├╝hrer
Die Krankheit der G├Âtter und Nefers Begegnung mit Antef
Die Verschw├Ârer
Der neue Glaube und ein gro├čes Fest
Der Kuss
Die k├Ąmpferische Teje
Intrige gegen Nofretete
Die Spionin
Die Trennung
Tempel
Der Mord und die Gefangennahme
Der Retter in der Not
Die Heimkehr
Der Angriff
Das Ende einer Äera
Die Entf├╝hrung
Unerwartete Hilfe
In der W├╝ste
Verzweifelte Suche
Nefer in Angst
Beinahe gerettet
Auf der Flucht
Entkommen
Ein makabres Versteck
Der Hartn├Ąckige gewinnt
Beinahe verloren
Abschied

Die Dienerin des Echnaton

Ein Roman von E. Merz


Vorwort

Nur kurz ruhte sein flackernder Blick auf der zusammengekauerten Gestalt neben seiner Ruhestatt. Ein Lächeln, das mehr einer Grimasse glich, verzerrte seine scharfgeschnittenen Züge. „Nefer,“ kam es fast unhörbar über seine aufgesprungenen Lippen. Ungläubig hob die junge Frau den Kopf und sprang hastig auf. War es möglich, daß Pharao tatsächlich wach war? „Mein König,“ Sie legte einen Fächer aus Straußenfedern zur Seite, mit dem sie dem Kranken Luft zugefächelt hatte und griff vorsichtig nach seiner trockenen heißen Hand, die auf einer dünnen Leinendecke ruhte. Müde hatte er die Augen inzwischen wieder geschlossen. Sein Atem ging flach und war kaum wahrnehmbar. Die junge Frau, die er Nefer genannt hatte, begann zu zweifeln; hatte ihr von Sorge und Hoffnung zerrissenes Bewußtsein ihr einen Streich gespielt? Doch da vernahm sie wieder das heißere Flüstern und sah, daß der Pharao kaum merklich die ausgetrockneten jedoch immer noch vollen Lippen bewegte. Sie brachte ihr Ohr so nahe an sein Gesicht, daß sie es fast berührte. Mißtrauisch starrte der Wachposten, welcher die Tür zum Schlafraum bewachte, zu ihr herüber. Er war einer der wenigen, die übriggeblieben waren. Die meisten Soldaten hatten sich schon zurück nach Theben oder in eine der anderen Städte des Reiches abgesetzt, nur die dunkelhäutigen Medjay und wenige reguläre Soldaten waren noch in Achetaton verblieben. Die Medjay waren direkt General Haremhab unterstellt und ihm treu ergeben. Solange der Kämpe zu seinem Pharao stand, würden die Krieger in der fast verlassenen Stadt ausharren. Wieder setzte der geschwächte König zum Sprechen an und diesmal verstand Nefer die Worte: „Nefer, du bist zu mir gekommen?“ wieder verzerrte das angestrengte Lächeln seine leidenden Züge. „Es ist zu gefährlich.....du mußt....“ Die restlichen Worte gingen in einem Seufzen unter und der Kopf des Kranken kippte auf seiner kunstvoll aus Holz und Elfenbein gearbeiteten Nackenstütze zur Seite. Angstvoll tastete die junge Frau nach dem Puls, auch der Soldat hatte einen beunruhigten Schritt in das Gemach getan, wich aber an seinen Platz zurück, als Nefer ihm ein Zeichen machte, daß alles in Ordnung sei. Es war ihr  ...

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(c) by www.ebooks4free.glory-domains.de   -   Inhalt erstellt am: 11. 02. 2010
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